Ausländische Käufer dominieren Immobilienmarkt auf Ibiza und Mallorca

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Der Immobilienmarkt auf Ibiza, Mallorca und den übrigen Balearen bleibt für ausländische Käufer attraktiv. Aktuelle Daten zeigen, dass Häuser auf diesen Inseln nach wie vor zu den teuersten in Spanien gehören, wobei die starke Nachfrage aus dem Ausland die Preise weiter in die Höhe treibt.

Laut Statistiken von Notaren haben ausländische Käufer zwischen 2007 und 2025 fast 40 Prozent aller Immobilientransaktionen auf den Balearen getätigt. Diese anhaltende Nachfrage spielt eine große Rolle bei den steigenden Preisen und der begrenzten Verfügbarkeit von Wohnraum für Einheimische.

Auf Ibiza und Formentera sind die Zahlen noch auffälliger. Bei den Immobilien in diesen Gemeinden hat fast jeder fünfte private Eigentümer eine ausländische Staatsangehörigkeit. Wenn man auch Unternehmen und andere juristische Eigentümer mit einbezieht, stellt sich heraus, dass fast die Hälfte aller Immobilien im Besitz von ausländischen Personen oder Unternehmen ist.

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Die starke Präsenz ausländischer Käufer sorgt schon seit längerem für Diskussionen. Viele Einwohner sind besorgt über die Bezahlbarkeit von Wohnraum und fragen sich, wie Erstkäufer und Familien noch eine Wohnung finden können. Experten betonen jedoch, dass das Problem über ausländische Käufe hinausgeht. Die Kombination aus hohen Preisen, Mangel an Bauland und begrenzten Neubauten spielt eine mindestens ebenso große Rolle.

Die Quadratmeterpreise auf den Balearen gehören zu den höchsten in Spanien und liegen weit über dem nationalen Durchschnitt. Die internationale Attraktivität Ibizas als exklusives Reiseziel sorgt dafür, dass die Nachfrage auch in wirtschaftlich unsicheren Zeiten hoch bleibt.

Für ausländische Käufer gibt es keine gesetzlichen Beschränkungen für den Kauf einer Immobilie auf Ibiza oder anderswo in Spanien. Sie müssen jedoch administrative Verpflichtungen erfüllen, wie z.B. die Beantragung einer NIE-Nummer und die Zahlung der entsprechenden Steuern.

Es ist zu erwarten, dass das ausländische Interesse vorerst nicht nachlassen wird. Solange Ibiza als Zweitwohnsitz und Investitionsstandort beliebt bleibt, wird der Druck auf den Immobilienmarkt hoch bleiben.

Quelle: Agenturen